Ohne

Im Traum klemmt deine Abweisung an meinem Unmut. Die Wogen ruhen nicht und ich schaue zu, wie sich deine Stimme verselbstständigt. Dem Müssiggang entweiche ich geschickt, obgleich der Weg nicht existiert. Meine Lider schliessen sich und erlauben der Realität keinen Einlass. Du bist unendlich ausgebreitet, die Zeit tut dir nichts, die Liebe und die Wut tun dir nichts. Du gabst nichts zu. Dass ich hier existiere ohne dich, ohne Instruktion? Die Steine auf der Brust wurden weniger, ich werfe damit auf Deinesgleichen. Die Grundfeste bleibt, du hast sie mit meinem Sein verwoben mit deiner Zuneigung und deiner zarten Haut. Meinem Verstand nähert sich Angenehmes nur in Ausnahmen, die dein Bestehen vergassen. Es war richtig von mir, notwendig, das grösste Leiden ist vorbei. Das grösste Leiden bleibt.